Vielfalt ist
Zukunft

„Vielfalt ist Zukunft" ist ein unternehmensgetragenes Netzwerk für Arbeits- und Fachkräftesicherung: Advocacy an der Schnittstelle von Wirtschaft und Einwanderung.

Unsere Vision: Deutschland als Standort, der einwandernde Menschen nicht nur gewinnt – sondern ihre Potenziale erkennt, fördert und hält. Deutschland fehlen die Menschen. Bis 2036 gehen 20 Millionen Menschen in Rente, über 1,2 Millionen Stellen sind bereits heute unbesetzt, und der gesamte Beschäftigungszuwachs basiert bereits ausschließlich auf Menschen mit ausländischer Herkunft. Einwanderung ist keine Zukunftsfrage – sie ist betriebliche Realität. KI verändert den Arbeitsmarkt, aber sie ersetzt keine Pflegekraft, keinen Handwerker, keine Logistikerin: keine echte Fachkraft. Oft sind es gerade eingewanderte Menschen, die unersetzliche Arbeitsplätze neu besetzen. 

Aber wer keine Perspektive hat, geht wieder.

Genau hier setzen wir an: Gegründet von IKEA, Randstad und Generali arbeiten wir gemeinsam mit führenden Unternehmen daran, Arbeits- und Fachkräftesicherung als wirtschaftspolitisches Thema zu verankern – jenseits ideologischer Grabenkämpfe. Wir sind Intermediär zwischen Wirtschaft und Politik: Wir schaffen Austausch, entwickeln Positionen und bringen Unternehmensrealitäten direkt in den politischen Prozess ein – mit dem Ziel, Einwanderungspolitik als das zu etablieren, was sie ist: Wirtschaftspolitik.

Community

Eine Auswahl unserer Partner:innen

Unsere Werte & Ziele

Unsere Werte & Ziele

Die Gastarbeitergeneration hat dieses Land wirtschaftlich mitaufgebaut – echte Teilhabe blieb vielen trotzdem lange verwehrt. Dabei steckt in Integration und Teilhabe ein enormes Potenzial, das wir heute mehr denn je brauchen. Deutschland ist strukturell auf Einwanderung angewiesen: demografischer Wandel, Fachkräftemangel und Arbeitsmarkttransformation lassen keine andere Wahl. Als werteorientierte Unternehmen stellen wir den Menschen in den Mittelpunkt – und setzen uns dafür ein, dass Einwanderungspolitik als das verstanden wird, was sie ist: Wirtschaftspolitik.

Bürokratische Hürden kosten uns Menschen. Wir setzen uns für schnelle Anerkennungsverfahren, unbürokratische Visaprozesse und planbare Aufenthaltsperspektiven ein. Dazu gehören verlässliche Qualifizierungs- und Spracherwerbsangebote – denn wer von Anfang an gefördert wird, wird schneller produktiv und bleibt länger.

Arbeit ist einer der stärksten Integrationsmechanismen unserer Gesellschaft. Menschen, die arbeiten, partizipieren schneller, zahlen Steuern und tragen zur wirtschaftliche Stabilität bei. Unternehmen sind deshalb zentrale Akteure im Teilhabeprozess und können in diesem Diskurs klare, praxisnahe Impulse setzen, die depolarisieren.

Deutschland belegt Platz 50 von 53 im internationalen Ranking für Talentattraktivität. Populistische Einwanderungspolitik verschärft dieses Problem: Sie schreckt internationale Fachkräfte ab, treibt bereits eingewanderte Arbeitskräfte zur Abwanderung und schwächt den Standort nachhaltig. Wer Einwanderung als Bedrohung rahmt, zahlt dafür einen wirtschaftlichen Preis.

Fachkräfte zu gewinnen reicht nicht. Wer keine Zugehörigkeit erlebt, geht wieder. Politische Rahmenbedingungen, die Unternehmen dabei unterstützen, in inklusive Strukturen, gezieltes Onboarding und eine offene Unternehmenskultur zu investieren, sichern einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im globalen Talentmarkt – und leisten gleichzeitig den wirksamsten Beitrag zur langfristigen Arbeitsmarktpartizipation.

Wirksame Fachkräftepolitik entsteht nicht im Silodenken. Wir bringen Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft crosssektoral zusammen – mit praxisorientierten Ansätzen, die den Bedürfnissen von Unternehmen und Menschen mit Einwanderungsgeschichte gleichermaßen gerecht werden.

Offene Gesellschaften sind wirtschaftlich resiliente Gesellschaften. Wir stehen für eine Wirtschaftspolitik, die gesellschaftlichen Zusammenhalt als Voraussetzung für langfristigen Wohlstand versteht – und die Lehren aus der Vergangenheit ernst nimmt.

Blog

Aktuelles

Hier teilen wir regelmäßig Einblicke in unsere Arbeit, berichten über Projekte und Erfolge und halten Sie über die neuesten Entwicklungen und Veranstaltungen der Initiativeauf dem Laufenden. Erfahren Sie mehrdarüber, wie wir gemeinsam mit unseren Partnern für eine vielfältige und offene Gesellschaft eintreten.

Appell

Bedarfsorientierung statt Rückbau: Integrationskurse wirksam weiterentwickeln

Seit Anfang Februar 2026 gilt ein Zulassungsstopp für freiwillige Integrationskurse – betroffen sind deutschlandweit rund 130.000 Menschen. Eine Entscheidung ohne wirtschaftspolitisches Konzept und ohne Folgenabschätzung.
Sprachförderung steht auf dem Spiel – und die Antworten der Politik bleiben aus. Wir erklären warum der Zulassungsstopp vom 9. Februar für uns als Unternehmensnetzwerk eine wirtschaftspolitische Weichenstellung ist – und mit welchen Impulsen wir ins Thema gehen.

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Appell

Bedarfsorientierung statt Rückbau: Integrationskurse wirksam weiterentwickeln

Seit Anfang Februar 2026 gilt ein Zulassungsstopp für freiwillige Integrationskurse – betroffen sind deutschlandweit rund 130.000 Menschen. Eine Entscheidung ohne wirtschaftspolitisches Konzept und ohne Folgenabschätzung.
Sprachförderung steht auf dem Spiel – und die Antworten der Politik bleiben aus. Wir erklären warum der Zulassungsstopp vom 9. Februar für uns als Unternehmensnetzwerk eine wirtschaftspolitische Weichenstellung ist – und mit welchen Impulsen wir ins Thema gehen.

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Appell

Bedarfsorientierung statt Rückbau: Integrationskurse wirksam weiterentwickeln

Seit Anfang Februar 2026 gilt ein Zulassungsstopp für freiwillige Integrationskurse – betroffen sind deutschlandweit rund 130.000 Menschen. Eine Entscheidung ohne wirtschaftspolitisches Konzept und ohne Folgenabschätzung.
Sprachförderung steht auf dem Spiel – und die Antworten der Politik bleiben aus. Wir erklären warum der Zulassungsstopp vom 9. Februar für uns als Unternehmensnetzwerk eine wirtschaftspolitische Weichenstellung ist – und mit welchen Impulsen wir ins Thema gehen.

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Appell

Sprachförderung ist wirtschaftliche Infrastruktur

Seit Anfang Februar 2026 gilt ein Zulassungsstopp für freiwillige Integrationskurse – betroffen sind deutschlandweit rund 130.000 Menschen. Eine Entscheidung ohne wirtschaftspolitisches Konzept und ohne Folgenabschätzung.
Am 24. Februar haben wir Bundesinnenminister Dobrindt auf die wirtschaftlichen Implikationen dieser Entscheidung hingewiesen. Am 6. März haben wir unseren Appell überarbeitet und gemeinsam mit knapp 500 Unternehmen und Wirtschaftsakteuren klar Stellung bezogen: Sprachförderung ist keine Sozialleistung – sie ist wirtschaftliche Infrastruktur und Voraussetzung für Fachkräftesicherung.

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Info-Center

Auswahl an Studien rund um die Themen Zuwanderung, Arbeitsmarktintegration und Arbeitskräftemangel

Das Thema Zuwanderung, Arbeitsmarktintegration und Arbeits- und Fachkräftemangel ist groß und wird von vielen Faktoren beeinflusst. Wir haben eine Auswahl an Studien gesammelt, die einen ersten Überblick verschaffen sollen.

Mitgliedschaft

Warum Mitglied werden?

Als Mitglied von Vielfalt ist Zukunft gewinnen Sie politische Mitwirkungskraft – und eine Plattform, um als Unternehmen aktiv und einflussreich in der Debatte um Arbeits- und Fachkräftesicherung aufzutreten: nach innen wie nach außen.

Sie profitieren von direktem Zugang zu politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern, erhalten Einblicke in relevante Gesetzgebungs- und Haushaltsprozesse bevor sie öffentlich werden, und vernetzen sich crosssektoral mit Unternehmen, Verbänden und zivilgesellschaftlichen Akteuren, die dieselben Herausforderungen kennen.

Mitgliedschaft bedeutet: Relevanz im politischen Prozess – nicht nur Sichtbarkeit.

Interesse? Schreiben Sie uns direkt: Mail@VielfaltistZukunft.org

Kontakt

Wir freuen uns darauf, Dich kennenzulernen

Wir freuen uns auf den Austausch. Ob Mitgliedschaft, Kooperation oder Fragen zu unserer Arbeit – schreiben Sie uns.

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Volker von Witzleben

Initiator

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Patrick Bussat

CSR Specialist

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